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Thailand 03.11.2010 - 02.01.2011 

 

Zum Jahreswechsel nochmals in Bangkok (28.12.2010 - 02.01.2011)

 

Bereits um 08:20 hatten wir unseren Flug von Chiang Mai zurück nach Bangkok. Marc fühlte sich noch immer gleich krank wie vor 3 Tagen, dies trotz Antibiotika. Diese haben ausser einem trockenen Mund rein gar nichts gebracht. In Bangkok sind wir in ein Taxi eingestiegen und in unser Hotel gefahren. Eingecheckt und ausgeruht. Einen Tag später, da noch immer keine Besserung, in eine andere Apotheke gegangen, um andere Medis zu besorgen, welche Marc wieder auf den Damm bringen sollten, denn das nächste Ziel ist Sydney, und da wollen wir alle gesund und bei vollen Kräften ankommen.

Der 30.12. war der 1. Tag, wo sich Marc wieder einigermassen fühlte. Eine Verbesserung zu den 4 vorangegangenen Tagen. Jetzt wurde es nur noch besser.

Am 31.12. besuchten wir den berühmtesten Tempel Thailands. Den Wat Phra Kaeo mit dem Jade-Buddha. Dieser riesige Tempel hat uns sehr beeindruckt und uns zum fotografieren animiert, wie ihr in unserer Fotogalerie sehen könnt.

Der Silvesterabend verbrachten wir in einem besonderen Fischrestaurant. Da sind wir in diese grosse Halle eingetreten mit diesen vielen Ballonen und Tischen. Gleich wurden wir von einer Hostesse begrüsst, welche uns mit einem Einkaufswagen zum frischen Fisch und Gemüse begleitete. Wir konnten an einer Theke unseren eigenen Fisch auswählen, den sie dann für uns ins Wägelchen packte. Weiter gings zum Gemüse. Wir wählten aus, was wir für Gemüse haben wollten. Zum Schluss gings an die Kasse und wir bezahlten die frische Ware. Anschliessend wurden wir an einen Tisch geleitet, während unsere frische Ware gleich in die Küche gefahren wurde, um von Köchen hergerichtet zu werden. Wow, das war mal was ganz anderes. Lee war natürlich wiedermal im Mittelpunkt. Zum Schluss fuhren wir mit einem Buggy raus, der von 10 Ballonen fast in die Luft getragen wurde. Zum Jahreswechsel waren wir jedoch wieder im Zimmer.

Der nächste Tag war fürs Shopping reserviert. Die letzten Besorgungen für das bevorstehende Abenteuer Down Under, das am Sonntag, 02. Januar, mit unserem Abflug um 17:05 Uhr Ortszeit (11:05 Uhr Schweizer Zeit) beginnt. AUSTRALIA, WE ARE COMING!

Bangkok IV


 

Zu Weihnachten in Chiang Mai (21.12. - 28.12.2010)

 

Chiang Mai ist Thailands fünftgrösste Stadt und hat offiziell 150'000 Einwohner. Doch da sind die vielen unregistrierten Zuzügler, welche die Zahl 350'000 plausibler erscheinen lassen. Unser Flug in den Norden dauerte etwas mehr als eine Stunde. Mit einem Taxi fuhren wir dann in das von uns reservierte Hotel, was die nächsten 7 Tage und Nächte unser zu Hause war. Auf ebookers.ch war die Lage des Hotels recht zentral. Deshalb haben wir es auch gebucht. Ein Bungalow im Grünen und trotzdem mittendrin. Toll, dachten wir. In der Realität sah dann das ein bisschen anders aus. Das Bungalow war wirklich im Grünen, jedoch ausserhalb der Stadt an der Stadtgrenze. Zum Glück gab es vom Hotel einen kostenlosen Shuttle-Service, der jede Stunde fuhr und immer pünktlich war. So war das gar nicht so schlimm und wir hatten da unsere Ruhe. Auch waren wir die meiste Zeit fast alleine in der Anlage.

Der Transfer dauerte 10 - 15 Minuten, je nach Verkehr. Angekommen, waren wir nur wenige Schritte vom bekannten Night-Market entfernt, welcher ein ganzes Viertel und mehrere Strassen besetzte. Da gab es alles zu kaufen und zu essen. 

Am 24. Dezember machten wir einen Ausflug zu einem Tempel Namens Wat Doi Suthep. Dieser Tempel ist vor allem wegen seiner aus 306 Stufen bestehenden Treppe und den angearbeiteten Drachenköpfen und Schlangenleibern bekannt. Mit einem Songthaew (umgebauter Pick-up-Truck) fuhren wir den Berg rauf und besuchten den wunderschönen Tempel (siehe Bilder) und genossen den Ausblick auf Chiang Mai. Danach gings auf gleichem Weg zurück in die Stadt. Am Abend gingen wir in ein Thai-Restaurant was essen und schon bald danach ins Bett. Weihnachten haben wir nicht gefeiert. Wir kamen zu keinem Zeitpunkt in weihnachtliche Stimmung, da es hier in Thailand, mit 95% Buddhisten, sowieso kein Thema ist. Natürlich sah man Christbäume und hörte Weihnachtslieder. Dies war aber alles so Amerika-kitschig (Hollywood-Style) und kommerzieller Natur, dass es der blanke Horror war. Und übrigens, "Jingle bells" lampte uns schon Mitte Dezember aus den Ohren! Na ja, um ehrlich zu sein; zurück im Zimmer haben wir dann doch noch ein bisschen gefeiert. Mit einer kleinen Flasche Thai-Whisky und Cola. Das war's dann auch schon.

Am nächsten Tag wurde Marc krank. Ohren- und Halsweh sowie Fieber. Volles Programm. Ausser ein paar kurze Abstecher in die Stadt haben wir nicht mehr viel unternommen. Bis zum Abflug am 28.12. zurück nach Bangkok, wurde es nicht besser... 



Chiang Mai


 

Zurück in Bangkok (15.12. - 21.12.2010)

 

Chantal fühlte sich nicht besonders gut. So was wie eine kleine Grippe war im Anmarsch. Wir nahmen ein Tuk Tuk zur Busstation, um den nächsten Bus nach Bangkok zu nehmen. Wenige Minuten später sassen wir bereits in einem silbernen Van Richtung Thailands Hauptstadt, die wir am 10. November Richtung Phuket verlassen haben. Somit schliesst sich der Kreis und wir haben Thailands Süden definitiv hinter uns gelassen. Nach ca. 3 Stunden Fahrt sind wir dann auch schon wieder in dieser pulsierenden Stadt angekommen. Der Verkehr, die Gerüche, die Hektik, der Lärm, das geschäftige Treiben überall auf den Strassen; all das wird uns die nächsten Tage wieder begleiten. Dies gewürzt auch mit negativen Erfahrungen. Die erste liess nicht lange auf sich warten.... 

Gleich nach der Ankunft beim Victory Monument haben wir ein Taxi genommen, um uns zum gebuchten Hotel zu fahren. Nachdem wir eingestiegen und bereits losgefahren sind, stellten wir fest, das der Taxifahrer keine Ahnung hatte, wo unser Hotel liegt. Anstatt das Hotel anzurufen (wir hatten die Nummer), entschied er sich, uns mit ganzem Gepäck wieder auszuladen, damit wir ein anderes Taxi nehmen können. An einer starkbefahrenen Strasse, die meisten sind starkbefahren aber diese erst recht, hat er am Randstein angehalten, um uns zu verfrachten. Marc sass auf der Trottoir Seite und ohne gross nachzudenken und schon reichlich genervt, machte er die Tür auf, wo im selben Moment ein Motorradfahrer noch zwischen dem geparkten Taxi und dem Gehsteig durchfahren wollte. FUCK! Auch das noch. Die Türe ein Delle, der Töff halbwegs auf dem Trottoir und das mitten in Bangkok. Zum Glück aber nur Blechschaden. Trotzdem eine sehr unangenehme Situation, da weder der Taxifahrer noch der Töfffahrer Englisch sprachen. Nach und nach kamen Passanten vorbei, ein Tuk Tuk Fahrer und alle sprachen in Thai über den Unfall, während der Taxifahrer seine Company anrufte, die dann irgendwann irgendein Typen am Unfallort erscheinen lassen sollte. In der Zwischenzeit bleib uns nichts anderes übrig als zu warten, da wir uns nicht einfach so aus dem Staub machen konnten mit all dem Gepäck und Lee. Wir warteten dann über eine Stunde in der Hitze, bis dann einer kam, der Thai und Englisch sprach und wir denen dann, dank seiner Hilfe, klar machen konnten, dass wir nun ins Hotel gehen und wir die Adresse und Namen aufschreiben, falls noch was wäre. Ein anderes Taxi genommen, im Hotel eingecheckt und nichts mehr gehört. Dieser Fall war dann für uns abgeschlossen und wir waren auch so ziemlich sicher, dass uns keine Schuld trifft. Zumindest wäre das in der Schweiz so, wenn ein Töff noch rechts zwischen Auto und Trottoir überholt. Aber hier in Thailand wird nun mal so gefahren und man weiss ja nie. 

Am gleichen Abend, Chantal hatte ihr Neo Citran bereits genommen und lag im Bett, fühlte sich auch Lee ziemlich heiss an. Fast 39 Grad Fieber. Zäpfchen geschoben und mal die Nacht abwarten. Da wir die letzten 2 Wochen in Malariagebiet verbrachten (ja, gemäss Tropeninstitut kommt Malaria sowie das Dengue Fieber auf Koh Phangan und vor allem auf Koh Tao vor), machten wir uns ein wenig Sorgen. 

Am nächsten Tag gings Chantal ein bisschen besser, Lee hatte aber noch immer Fieber. Alle 4 Stunden haben wir ein Zäpfchen eingeschoben und danach ging die Temperatur zurück, stieg aber auch gleich wieder an. Am Abend stieg das Fieber auf knapp 40 Grad und wir entschieden uns, in ein Spital zu gehen, dass unweit von unserem Hotel war. Dort angekommen, wurde Lee vermessen, als Publikum eine Schar Krankenschwestern um ihn herum. Als wir dann endlich zur Ärztin konnten und sie ihn untersucht hatte, konnte sie uns soweit beruhigen, dass keine Malariasymptome vorhanden, jedoch seine Mandeln entzündet waren, was das Fieber auslöst. Mit Antibiotika und anderen Mittelchen wurde Lee aus dem Krankenhaus entlassen. Nach spätestens 3 Tagen sollte das Fieber weg sein, was es dann am 3. Tag auch wirklich war. 

Am Sonntag, dem 19. Dezember und 4 Tage nach unserer Ankunft, wollten wir noch kurz Znacht essen gehen ins MBK, ein Shoppingcenter nicht weit weg von unserem Hotel. Wir bestiegen ein Taxi und kurz nach Abfahrt bog der Taxifahrer in eine Strasse ein, welche in eine ganz andere Richtung verlief als unser Ziel. Da wir uns doch schon ein bisschen auskennen in BKK, intervenierten wir sofort. Als Antwort gab er uns an, das Ziel falsch verstanden zu haben. Dieser Schlenker kostete uns mindestens 20 Minuten, da wir beim Rückweg in einem schönen Stau standen. Als wir uns dann wieder auf dem richtigen Weg befanden, gings auch nicht richtig vorwärts. Wir standen mehrheitlich als dass wir rollten. Irgendwann wurde es Marc zu viel, da wir zu Fuss schneller gewesen wären. Wir verlangten vom Taxifahrer, uns aussteigen zu lassen. Wir bezahlten und standen so gleich in einem Demonstrationszug der roten Hemden, die die Strassen blockierten und friedlich ihre Meinung kundtaten. Wie schon oft in diesem Jahr und wie wir schon zu hause in den Zeitungen und Nachrichten vernahmen. Es bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr und wir konnten ohne Probleme unseren Weg gehen. Nach dem Essen fuhren wir dann mit dem Skytrain zurück.

Ansonsten haben wir noch den grössten Park Bangkoks besucht, den Lumpini Park. Die grüne Lunge der Stadt. Nebst grossen Leguanen und vielen Vögeln gabs viel grün und Ruhe sowie einen schönen Spielplatz für kleine und grosse Kinder.

Wir machten auch eine Bootsfahrt auf dem Fluss Chao Phraya, der durch Bangkok fliesst. Auch haben wir die bekannte Khao San Road besucht und etliche Tempel passiert (darunter den bekannten Wat Arun).

Jeden Tag beendeten wir mit einem Schwumm im Pool. Das ist das beste Mittel, vom Stress der Stadt abzuschalten.



Zurück in Bangkok


 

Hua Hin (10.12. - 15.12.2010)

 

Der Morgen, an dem wir Koh Tao Richtung Festland verliessen, hat nicht gut begonnen. Schon im Bett hat Marc gemerkt, dass etwas nicht stimmte. Er konnte sich fast nicht bewegen, geschweige denn, aufstehen. Nur mit sehr ungelenken Bewegungen konnte er sich auf den Beinen halten. Es war wieder mal der Rücken. Und das genau heute, am Abfahrtstag! Das hiess nun, dass Chantal das ganze Gepäck selber schleppen musste. Zuerst fuhren wir mit dem Taxi zum Pier, danach mit dem Catamaran 1.5 Stunden nach Chumporn aufs Festland und zum Schluss mit einem Van 3.5 Stunden Richtung Hua Hin. Die Stadt zählt 45'000 Einwohner und war der erste offizielle Badeort Thailands.

In Hua Hin angekommen, mussten wir zuerst ein Guest House suchen, da wir nichts reserviert hatten. Die Schmerzmittel haben bis dahin schon so gut gewirkt, dass Marc zumindest leicht gebückt was tragen konnte, was jedoch im Nachhinein ein Fehler war. Denn als wir ein Zimmer gefunden hatten, konnte er gar nicht mehr gehen und am nächsten Morgen war es nicht besser. Da dieses Zimmer nur eine Notlösung war, musste Chantal mit Lee an diesem Morgen alleine ein anderes Hotel suchen und fand es dann auch. Das Peony Hotel. Perfekt, um sich zu erholen und mit Pool gleich vor dem Zimmer. Mit einem Tuk Tuk haben wir dann gezügelt. Dass heisst, Chantal hat getragen. 

Hua Hin hat uns nicht gut gefallen. Der Strand war hässlich, die Preise doppelt so hoch als in den anderen Orten wo wir waren und das Ambiente war mehr westlich als asiatisch geprägt. Aber das Hotel war klasse, um wieder auf die Beine zu kommen und ein paar Tage Sonnenschein zu geniessen. Wir haben mit 3 Nächten gerechnet, aus denen dann 5 wurden.



Hua Hin


 

Unsere Route durch den Golf von Thailand zwischen dem 22. November und dem 10. Dezember 2010

 

Gestartet in Suratthani nach Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao zurück aufs Festland nach Chumporn

 

 

 

Koh Tao (7.12. - 10.12.2010)

 

Der Tag der Überfahrt von Koh Phangan nach Koh Tao begann mit einem leichten Brummen im Schädel und erst um etwa 10:30 Uhr. So lange haben wir geschlafen, nachdem wir die Party mit den Litauer und den Deutschen um ca. 02:30 Uhr verlassen, und uns schwankend den Strand entlang zu unserem Bungalow begeben haben. Lee war da schon längst in einem Buggy am schlafen und wurde dann nach Hause getragen. Wir checkten an diesem Morgen aus und fuhren mit dem Taxi zum Pier. Der Taxifahrer hatte so einen Zahn drauf, dass es uns beiden schon übel wurde, nichts ahnend, dass es noch viel schlimmer kommen wird an diesem Tag.....

Im Catamaran eingestiegen, gings dann auch gleich los Richtung Koh Tao, der letzten Insel im Golf von Thailand in unserem Programm. Der Wellengang war merklich stärker als in den vorangegangenen Überfahrten. Doch es wurde noch schlimmer. Nach gut 45 Minuten machten wir zwei, beide aus dem Fenster schauend und einen Punkt am Horizont fixierend (hilft bei Seekrankheit), eine üble Entdeckung. Eine schwarze Wand, oder in anderen Worten, das Ende des Meeres und der Abgrund vor uns machte sich auf. So sah es aus! Und wir fuhren voll da rein! Die Wellen türmten sich auf über 4 Meter und Chantal hatte wirklich das Gefühl, dass wir sinken. Es war der Horror und keiner von uns beiden hat noch was gesagt. Lee hat währenddessen friedlich geschlafen. Nach 2 Stunden (die Fahrt hätte 1.5 Stunden dauern sollen), hiess es plötzlich, wir müssen unser Gepäck holen und uns bereit machen, auszusteigen. Jedoch war kein Land zu sehen. Nur die stürmische See und der prasselnde Regen. Trotzdem machten wir uns bereit, in der Hoffnung, so schnell wie möglich dieses schwankende Schiff zu verlassen.

Als wir dann aussteigen konnten, waren alle innerhalb von 30 Sekunden nass. Der Regen war so stark, wie wir ihn noch nie zu spüren bekommen haben. Der Hafen, die Strassen, die Geschäfte, einfach alles war unter Wasser und überflutet. Ein Chaos! Die Strasse war zum Teil ein halber Meter unter Wasser und wir mussten über 1 Stunde warten, bis wir mit unserem Hoteltaxi abfahren konnten. Das Taxi entpuppte sich als Pick-up mit Ladefläche, jedoch ohne Dach. Und wir sassen auf der Ladefläche. Der Fahrer sprach von einer Fahrt von 5 Minuten. Aus 5 Minuten wurden beinahe 2 Stunden, da die überflutete Strasse unpassierbar war. Da standen wir im Regen und mussten auf der unbedachten Ladefläche ausharren. Nichts ahnend, wie lange das noch geht. Doch wie schon gesagt, sind wir dann doch im Hotel angekommen. Wir und unser Gepäck völlig durchnässt.

Der Regen stoppte und der nächste Tag begann freundlich. Die Strassen waren noch immer unter Wasser, aber alles war besser, da der Regen ausgesetzt hat. Wir entschieden uns, noch 2 Nächte dranzuhängen, und das Beste noch rauszuholen, da uns die Location im Sonnenschein wirklich gut gefallen hat und das Hotel auch nicht schlecht war. 

Wir hatten uns von Anfang an vorgenommen, die Nachbarinsel Koh Nang Yuan zu besuchen. Ein kleines Paradies, wie auf den Fotos ersichtlich. Und es war ein herrlicher Tag! Zum Glück sind wir nicht gleich wieder abgereist. 3 Tage haben wir uns Zeit gelassen, das alles zu erkunden.



Koh Tao


 

Koh Phangan (28.11 - 7.12.2010)

 

Koh Phangan ist die 2. Insel im Golf von Thailand, die wir bereisen. Durch einen Tipp von Yves (Bruder von Chantal) und Nicole, sind wir nach der Ankunft mit dem Catamaran direkt in die Haad Yao Bucht gefahren, die nordwestlich der Insel liegt. Das Haad Yao Bay View Resort haben sie uns empfohlen und wir sind deren Rat gefolgt. Ein schönes Zimmer konnten wir beziehen mit Sicht auf die ganze Bucht. Das Frühstück war im Preis inbegriffen, jedoch das Geld nicht wert. Was aber vor allem stresste, war, wie die Angestellten die ganze Zeit um Lee herumschwänzelten. Dies ist jedoch ein allgemeines Phänomen hier in Thailand und mit der Zeit wirklich mühsam. Überall und von jedem, Mann oder Frau, Mädchen oder Jungen, wird er betatscht, angelacht, fotografiert, gestreichelt und was uns am meisten auf den Wecker geht, einfach aufgehoben und geknuddelt oder einfach weggetragen (letzteres passiert an der Chaweng Beach in Koh Samui). Dies versuchen wir nun schon seit einigen Wochen zu unterbinden in dem wir einfach den Tarif durchgeben und sofort ein klares NO von uns geben mit dem dazugehörenden strengen Blick. Lee hats auch schon gut im Griff. Nichts gegen Kinderfreundlichkeit, aber das geht für uns schon in die Kategorie "Belästigung". Das ist auch der Grund, weshalb er von uns die ganze Zeit herumgetragen wird, da er uns sonst davonschwirrt und wir ihn nicht im Griff haben.

Nach 3 Nächten im besagten Hotel sind wir dann an der gleichen Beach in die Ibiza Bungalows gezügelt. Mit Hängematte auf der Veranda und anderen Familien mit Kleinkindern, haben wir uns eher wohlgefühlt. Wir haben da eine ganze Bande von Litauer kennengelernt, sowie Leonie und Jan aus Köln mit ihrem Töchterchen Matilda. Die Familien aus Litauen, die zuerst unsere Nachbarn waren, haben jedoch nach 3 Tagen die Bungalow-Anlage gewechselt, da sie was billigeres fanden, was zudem noch direkt am Strand lag und eine Privatveranda beinhaltete. Das war dann auch der Ort, wo wir 2 unvergessliche Abende erleben durften, wo Seafood und Fisch gebraten, jede Menge Thai-Whisky und Bier getrunken wurde. Der 2. Abend war zugleich unsere Abschiedsparty und wir haben schweren Herzens Abschied genommen von den liebgewonnenen litauischen und deutschen Freunden.

Bevor wir jedoch unseren letzten Abend feierten, haben wir viel gefaulenzt und entspannt, Fussball gespielt und gelesen sowie einen 3 Beaches Trek zu Fuss unternommen. Da sind wir einfach mal drauflos marschiert und haben die nächsten 3 Strände abgelaufen, was uns einen ganzen Nachmittag beschäftigt hat.

Ansonsten ist noch zu erwähnen, dass das Wetter nicht immer mitgespielt hat. Fast täglich hat es kürzere wie auch längere Regenschauer gegeben. Und wenn es dann mal regnet, dann richtig deftig. Die letzten beiden Tagen war es dann doch mehr feucht als trocken, was in den vorherigen Tagen eher anders war. Aber die Parties am Abend haben uns da geholfen. Trotzdem können wir mit Überzeugung sagen, dass dieser Ort, die Haad Yao Bay auf Koh Phangan, die bisher coolste, entspannendste und gemütlichste Location in Thailand war, die wir bisher besucht haben. 



Koh Phangan


 

Koh Samui (22.11 - 28.11.2010)

 

Mit Bus und Schiff sind wir von Ao Nang auf die Insel Samui gefahren (mit 254 km2 drittgrösste Insel Thailands). Der Transfer inkl. Wartezeiten dauerte ca. 7 Stunden von Bungalow zu Bungalow. Die ersten beiden Nächte verbrachten wir im Seaside Bungalow, welches ganz im Süden an der Chaweng Beach (längster Strand auf Koh Samui) zu finden ist. Für die nächsten Nächte sind wir in ein zentraleres Bungalow umgezogen. Das Relax Bungalow. Sah auch wirklich relaxt aus. Jedoch waren die Wände derart dünn, dass man meinen konnte, die fernsehschauenden Nachbarn haben unseren TV eingeschaltet. War aber doch deren vom Zimmer nebenan. Nach ein paar Bierchen konnten wir trotzdem einschlafen und am nächsten Tag sind sie glücklicherweise abgereist. Das Gefühl, dass das sprechende Personal draussen direkt durch unser Zimmer lief, hatten wir derweil weiterhin 

Das Wetter war unbeständig. Manchmal regnete es und dann schien wieder die Sonne. Aber wenn es regnete dann schüttete es wie aus Kübeln, was tiefer gelegene Strassen überflutete. 

Nach insgesamt 4 Nächten an der Chaweng Beach sind wir weiter an die Bo Phut Beach gereist, welche im Nordosten der Insel liegt. Auf der Hinreise nach Koh Samui haben wir 2 norwegische Familien kennengelernt, die uns diese Beach als Tip angegeben haben. Einquartiert haben wir uns im Freehouse Bungalow. Klein aber fein und niegelnagelneu. Es gab nur ein kleines Problem, was jedoch nur nachts in Erscheinung trat. Eine Maus. Nicht ein Mäuschen. In der Schweiz würde diese Maus wahrscheinlich den Ratten das fürchten lehren, welche ihr Leben auf Schultern gewisser Leute verbringt. Aber wir gehen mal davon aus, das die Ratten hier noch grösser sind und das es nur eine grosse Maus war, die um unser Bett rannte und die Wände empor schoss. Wenigstens hatten wir ein Moskito Netz, was uns schützte... Hat uns aber trotzdem ein bisschen die Nacht versaut. Die Beach war schön. Nicht mehr und nicht weniger. Haben dann noch die Norweger besucht und in deren Pool schwimmen können. Lee konnte da seine Schwimm Premiere feiern. Hat ihm riesig Spass gemacht. Und uns auch. 



Koh Samui


 

Ao Nang (Krabi) (16.11. - 22.11.2010)

 

Nach nur einer Nacht haben wir die Insel Richtung Ao Nang verlassen. Wie der Zufall wollte, sind an genau diesem Tag die streng gläubigen Muslimen dieser Insel von Mekka zurückgekehrt (Ende des Ramadan) was zur Folge hatte, dass das erste Boot erst um 09:30 Uhr Richtung Festland aufbrach (ansonsten wäre das erste Schiff bereits um 07:30 Uhr gestartet). Für uns natürlich kein Problem. Sind ja nicht im Stress.  Als wir dann am Hafen eintrafen, unser ganzes Gepäck im Boot verstauten und auf die Abfahrt warteten, konnten wir für uns Westler einem ganz speziellen Brauch beiwohnen. Curry-Reis mit Chicken wurde an alle Passagiere verteilt. Ganz verdutzt nahmen auch wir eine Portion entgegen. Der Stammesälteste (so sah er jedenfalls aus) begann dann plötzlich zu beten und alle anderen machten es ihm gleich. Nach dem Gebet wurde dann das verteilte Essen verspeist. Ein sehr eindrücklicher Moment. Eine andere Seite des Islam als der, den wir täglich in den Medien aufgesetzt bekommen. Wir wurden sogleich in die Gruppe integriert. Egal, welcher Religion wir auch angehören mögen...

 

 

Ao Nang, gemäss unserem Reiseführer, sollte der schönste Strand um Krabi sein. Hat uns jedoch nicht wirklich umgehauen. Schneeweiss war er nicht und sauber ist er wahrscheinlich auch nur in der Hauptsaison. Das Wetter im allgemeinen: Morgens schön, nachmittags heftige Gewitter. Abends wieder trocken. Haben 2 Ausflüge unternommen, bei denen wir jedoch über das Wetter nicht klagen konnten. Der erste Ausflug war ein Elefanten-Trekking. Im Dschungel konnten wir eine Stunde lang auf einem Elefanten reiten, was Lee ausserordentlich gut gefallen hat. Immerhin ist der Chang (Elefant auf thailändisch) sein absolutes Lieblingstier. Anschliessend haben wir noch einen Besuch in einen Nationalpark unternommen, wo wir uns unter Wasserfällen abkühlen konnten.

 

Der 2. Ausflug ging in die wunderschöne Inselwelt vor Ao Nang und Krabi. Wunderschöne Strände mit glasklarem Wasser und schneeweissem Sand,,,, Thailand wie aus dem Bilderbuch!

 

Es folgen 3 Bildergalerien zu den jeweils oben erwähnten Themen (Überfahrt, Elefantenreiten und Inselwelt).  



Überfahrt und Ao Nang




Elefantentrekking / NP




4 Islands


 

Koh Yao Noi (15.11. - 16.11.2010)

 

Von der Insel Phuket sind wir auf dem Seeweg nach Krabi gefahren. Auf halbem Weg machten wir einen Overnight Stop auf der Insel Koh Yao Noi, welche überwiegend von Muslimen bewohnt wird. Hier ein paar Eindrücke...

 



 

Phuket Karon Beach (10.11. - 15.11.2010)

 

Mit der Nok Air sind wir vom alten Flughafen in Bangkok, wo nur noch Domestic Flüge abgewickelt werden, auf die Insel Phuket geflogen. Ein Flug mit vielen Turbulenzen und Luftlöchern. Wir waren alle froh, als wir wieder gelandet sind. Mit dem Taxi fuhren wir an die Karon Beach und checkten in ein Hotel, ganz in der Nähe des Strandes, ein. Danach gings sofort an den Strand, um den ersten Flitter-Sonnenuntergang ins Meer zu bewundern. 

Schon 24 Stunden später, es regnete den ganzen Tag und der in die Pause gehende Monsun zeigte nochmals seine ganze Stärke, checkte Mami und Papi Schulthess nicht weit von unserem Hotel ein. Wir holten Sie am Abend zum Dinner ab. Es wurde ein fröhliches Wiedersehen.

Die nächsten Tage haben wir uns jeweils am Strand und zum Nachtessen gesehen. Immer wieder mal hat es geregnet, aber die regenfreien Abschnitte hatten nun klar die Oberhand. Und wenn die Sonne vom blauen Himmel brannte, war es sowieso zu heiss und man musste sich einen Schattenplatz suchen. 

Zwischenzeitlich haben wir noch unser Hotel gewechselt. Für 100 Baht mehr (3 CHF) sind wir in ein Guesthouse mit familiärem Flair eingezogen. Das Zimmer war schöner, geräumiger und sauberer und die Matratze um Welten besser. Es war ein guter Entscheid....

 



 

 

Auf Eure Kommentare zu den letzten Bildern sind wir gespannt...

 

 

Bangkok (07.11. - 10.11.2010) 

 

Nachdem wir eine Nacht im Designhotel Siam@Siam verbringen durften (ein grosszügiges Geschenk von Yves und Nicole zu unserer Hochzeit und auf diesem Weg nochmals herzlichen Dank), hat uns Mark am nächsten Morgen abgeholt. Nach einer ca. 45 minütigen Taxifahrt sind wir im Norden Bangkoks angekommen. Die nächsten 3 Tage und Nächte verbrachten wir in Mark und Jan's Haus und genossen die Zeit weit weg vom gewöhnlichen Tourismus. Die Erfahrungen und Erlebnisse bleiben uns in bester Erinnerung. Nebst typischer Thaiküche haben wir das ländliche Thailand, einheimische Märkte, Reisfelder, Tempel und sogar Thailändische Behörden und Aemter gesehen.

 

Khaawp khoon maak khrap an Euch beiden.

 

Nachfolgend ein paar Fotos unserer gemeinsamen Zeit...

 



 

Die Reise hat begonnen... (03.11. - 07.11.2010)

 

Über London sind wir weiter nach Bangkok gereist, wo wir die nächsten paar Tage verbringen werden, bevor es weiter in den Süden von Thailand geht. Hier die ersten Bilder der Anreise sowie der beiden ersten Tagen im sommerlich heissen Bangkok...

 

 



 

 

Unsere Liftfahrt aufs höchste Gebäude Thailands.

Baiyoke Tower

 

 

Morgendlicher Sprung in den Klong hinter dem Haus.

Sprung in den Klong
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