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Du bist der Besucher Nr.:

 

Brisbane - Bundaberg (25.02. - 05.03.2011)

 

Brisbane, die Hauptstadt von Queensland, zeigte sich von ihrer besten Seite. Ausser dem Wasser des Brisbane Rivers, das braun war und nicht wie üblicherweise blau, sah man keine Anzeichen der Überschwemmungen. Im Gegenteil. Die Stadt war sauber, die Menschen sassen in den Strassencafes, gingen shoppen und genossen das schöne Wetter. Wir blieben 2 Nächte auf einem Campingplatz, der ziemlich nahe zum Zentrum lag. Tagsüber machten wir einen ausgedehnten Spaziergang durch die Innenstadt und entlang des Flusses und genossen ein paar Stunden im schattigen botanischen Garten. Nichts Aufregendes also.

Wir verliessen Brisbane am Sonntag. Kein guter Tag, dachten wir, um den berühmten Australia Zoo zu besuchen, der vom noch berühmteren Steve Irvin geführt wurde, bis der im Jahre 2006, während eines Filmdrehs, ums Leben kam. Der Zoo muss ja überfüllt sein an einem Wochenendtag. Weit gefehlt. Der Zoo war fast leer und der Grund war schon an der Kasse ausgemacht. Satte 58 AUD pro Erwachsene haben die abkassiert! Lee war zumindest gratis. Und das Gebotene war das Geld nicht wert. Das Zugpferd für diesen Park ist noch immer der tote Steve Irvin, der auch im ganzen Park auf Bildern präsent ist. Aber eben, der ist tot. Und der Park schien es auch zu sein. Es gab da eine Krokodil Show, die mit grossem Tuten und Blasen angekündigt wurde und die in einem Stadion für ca. 3000 Leute stattfand. Auf der Tribüne sassen mit uns vielleicht noch 50 andere Besucher, die sich das Gebotene reinzogen. Ich kam mir in diesem Stadion ein bisschen so vor, als sässe ich im Letzigrund bei einem GC-Heimspiel! Tiere haben wir aber einige gesehen und Lee hat es gefallen, die Kängurus zu füttern und die Koalas zu streicheln. Und das ist die Hauptsache!

Am nächsten Tag, wir haben in einem ruhigen Quartier in Maroochy übernachtet, nahmen wir die Strecke nach Noosa Head unter die Räder. Ein herrliches kleines Dörfchen mit einem schönen Strand, der mehr an das Mittelmeer als an den Ozean erinnerte. Die Wellen waren klein und fein. Der perfekte Strand für Kinder, wo wir einen noch perfekteren Tag abschlossen, bevor wir zum Visitor Center fuhren, um dort die Nacht zu verbringen, die alles andere als perfekt verlief. Der Grund: Vögel! Nicht hunderte, auch nicht tausende! Es waren zehntausende oder noch mehr, die einen solchen Höllenlärm machten, dass man das eigene Wort kaum verstand. Wir dachten noch, die kommen von ihrem Trip schon runter, als wir mit einem deutschen Pärchen, die auch da übernachteten, noch ein Bier tranken. Und das war dann auch der Fall, als wir ins Bett gingen. Doch um etwa 4 Uhr morgens muss irgend etwas diese Vögel so erschreckt haben, dass alle gleichzeitig mit dem Gekreische und Gezwitschere wieder loslegten, als gäbe es kein Morgen mehr. Die Deutschen haben zuerst die Kurve gekratzt. Wir haben noch auf ein Abklingen gehofft. Als dies dann nicht eintraf, bin auch ich ans Steuerrad gesessen um ein ruhigeres Plätzchen zu finden, während Chantal und Lee hinten im Bett lagen. Lee hat von alldem nichts mitbekommen. Wir aber waren am nächsten Tag kaputt. Dieser begann nämlich früh, weil die Sonne schon um 6 auf unseren Wagen brannte und den Innenraum so erbarmungslos aufheizte, dass schlafen nicht mehr möglich war.

Wir haben den ganzen Tag gefaulenzt, während sich Lee stundenlang auf dem Spielplatz ausgetobt hat. Den Schlafplatz haben wir, immer noch in Noosa Head, ein bisschen verschoben und wir schliefen tief und fest bis in den nächsten Morgen.

Das nächste Ziel war Hervey Bay. Mehr war es Fraser Island, die grösste Sandinsel der Welt, die vor Hervey Bay liegt. Wir haben einen Campingplatz genommen und für den nächsten Tag einen Daytrip auf Fraser Island gebucht.

Schon früh kam uns dann am nächsten Morgen ein Bus abholen, der uns auf die Fähre brachte. Der Tag war heiss und schwül aber genau richtig für diesen Ausflug. Wir wurden mit einem 4 WD Bus über die Insel gefahren, sind durch einen kleinen Bach gewatet, am Strand, der als Highway ausgeschildert ist, entlang gedüst, haben ein Schiffwrack besucht und schlussendlich ein herrliches Bad im Lake McKenzie genossen. Am Abend sind wir fix und fertig ins Bett gefallen.

Wir blieben noch einen Tag länger in Hervey Bay um mit Lee in einen kleinen Wasserpark zu gehen, bevor wir dann weiter Richtung Norden nach Bundaberg fuhren, die Rum-Hauptstadt Australiens.

Brisbane - Bundaberg




Australia Zoo




Fraser Island


  • Mar 26 2011 1:37 PMSAA: Coole Foto's! Wir sind wieder zurück und online, hatten schon eure Reiseberichte vermisst und freuen uns, euch "up north" zu begleiten:-)
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